Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese meist kostenlosen Informationsveranstaltungen richten sich an alle Interessierten und widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Bei sämtlichen Veranstaltungen wird um telefonische Anmeldung unter     (0 44 41) 99 -28 00 gebeten!

Anästhesie & Intensivmedizin
Schmerztherapie während und nach großen Operationen
11. Mai 2015

Schmerztherapie wähend und nach großen Operationen

In dieser Informationsveranstaltung soll vor allem auf die großen Vorteile von Regionalanästhesien in Kombination mit einer Allgemeinanästhesie eingegangen werden. Unter Regionalanästhesien versteht man eine Schmerzausschaltung bestimmter Körperregionen, ohne das Bewusstsein des Patienten zu beeinträchtigen. Operationen am Knie, Bauch, Hüfte oder Becken werden durch die Narkose sehr stark beeinflusst. Das Anlegen einer Regionalanästhesie verringert nachweislich die Sterblichkeit, Herz- und Lungenversagen, Thrombosen und Herzinfarkte. Sie führt zu einer verbesserten Wundheilung. Patienten und Interessierten wird in diesem Vortrag geschildert, welche Vorteile die einzelnen Verfahren haben und warum eine Anwendung für fast alle Patienten sinnvoll ist. In Anschluss beantwortet der Referent gerne die Fragen der Zuhörer. 

Details
TermineMontag, 11.05.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentPriv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann,
Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Anästhesie & Intensivmedizin
Blutvergiftung: Der Tritt in den rostigen Nagel
21. Mai 2015

Blutvergiftung: Der Tritt in den rostigen Nagel

Sepsis (Blutvergiftung) ist eine der häufigsten jedoch zugleich eine der am wenigsten bekannten Krankheiten. Die Blutvergiftung ist die schwerste Form einer Infektion. Sie kann zum Beispiel durch Bakterien, Viren oder Pilze verursacht werden. Im Rahmen der Vortragsreihe „Patientenforum“ informieren Fachärzte des St. Marienhospitals Vechta insbesondere über Aufklärung, Prävention sowie das Erkennen von Symptomen der Notfallerkrankung.

Sepsis tritt auf wenn eine Infektion im Körper außer Kontrolle gerät. Die Erkrankung kann schnell lebensgefährlich werden. Die Überlebenschancen sinken mit jeder Stunde, die eine antibiotische Behandlung verzögert wird. Umso wichtiger ist neben den vorbeugenden Maßnahmen und dem Erkennen der Erkrankung auch die rasche und zielgerichtete Therapie. Die Symptome einer Sepsis sind schwer zu deuten denn häufig gleichen sie mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen denen einer einfachen Grippe. Aber auch Verwirrtheit oder Atemnot können Anzeichen sein.

Da es teilweise unterschiedliche Frühzeichen sowie Behandlungsmöglichkeiten bei Kindern und Erwachsenen gibt, wird neben Privat-Dozent Dr. Christian Hönemann, (Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin) auch Albert Storcks (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) als Referent vor Ort sein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen an die Fachärzte zu stellen. Darüber hinaus werden anschauliche Informationsmaterialien über die Notfallerkrankung zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt.

 

Details
TermineDonnerstag, 21.05.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentenPriv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann (Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin) und Albert Storcks
(Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Anästhesie & Intensivmedizin
Schmerztherapie unter der Geburt
15. Juni, 14. September und 09. November 2015

Schmerztherapie unter der Geburt

Schmerzbehandlung unter der Geburt ist bei vielen Patientinnen auch heute immer noch ein unangenehmes Thema. Die Geburt ist ein schmerzhaftes Ereignis. Eine Schmerzerleichterung kann durch eine anästhesiologische Schmerzkathedertechnik (Periduralanästhesie) deutlich verringert werden. In dieser kostenlosen Infoveranstaltung soll den werdenden Müttern und Vätern die Angst vor einem regionalen Narkoseverfahren genommen werden, welches nachweislich keinen Nachteil für die Frauen bzw. Kinder unter der Geburt hat. Unter anderem soll erläutert werden: Was ist eine Periduralanästhesie? Welche Medikamente setzt man dafür ein? Wann sollte man sich hierüber informieren? Wann sollte eine Periduralanästhesie zur Erleichterung der Geburt angelegt werden. Es besteht im Anschluss die Möglichkeit, persönliche Fragen an den Referenten zu stellen.

Details
TermineMontag, 15.06.2015, 14.09.2015 und 09.11.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentPriv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann, Dr. med. Olaf Hagemann,
Chefärzte der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Hals-, Nasen- und Ohren-Heilkunde
Die Behandlung der Schwerhörigkeit bei Kindern - Vom Paukenröhrchen bis zum Cochlear-Implant (elektronisches Implantat)
27. April 2015

Die Behandlung der Schwerhörigkeit bei Kindern - Vom Paukenröhrchen bis zum Cochlear-Implant“ (elektronisches Implantat)

Damit ein Kind richtig sprechen lernt und sich altersgemäß entwickeln kann, muss es gut hören können. Wenn eine Schwerhörigkeit beim Kind vorliegt, kann das unterschiedliche Gründe haben. Sammelt sich z.B. Flüssigkeit hinterm Trommelfell, die nicht abfließen kann, beeinträchtigt das das Hörvermögen und damit auch die sprachliche und soziale Entwicklung des Kindes. Hier kann ein Legen von Paukenröhrchen eine mögliche Therapieoption sein. Für taub geborene Kinder bieten Cochlear-Implantate die Möglichkeit, Sprache zu lernen. Dies bedeutet  für die kleinen Patienten eine enorme Verbesserung der Lebensqualität. Wann ist es notwendig, Paukenröhrchen oder ein Cochlear-Implantat zu legen? Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Diese und weitere Fragen werden an diesem Abend erläutert.

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TerminMontag, 27.04.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentDr. med. Knut Frese,
Chefarzt der HNO-Klinik; Facharzt für HNO-Heilkunde, Stimm- und Sprachstörungen, spezielle HNO-Chirurgie, Plastische Operationen,
Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Kardiologie
Herzrhythmusstörungen bei Sportlern
15. Juli 2015

Herzrhythmusstörungen bei Sportlern

Jeden Tag vollbringt das menschliche Herz beeindruckende Höchstleistungen. Im Laufe des Lebens schlägt es etwa drei Milliarden Mal und pumpt dabei rund 250 Millionen Liter Blut durch den Körper. Umso bedeutsamer ist es, dass dieser wichtigste Muskel gut gepflegt wird. Erkrankt das Herz, verliert es an Leistungsfähigkeit. Herzinfarkt, Koronare Herzkrankheit oder Herzschwäche können die Folge sein. Regelmäßiger Sport und ein gesunder Lebensstil beugen jedoch grundsätzlich nachweislich vor.

Dr. med. Achim Gutersohn, Chefarzt der Kardiologie am St. Marienhospital Vechta, informiert bei dem Vortrag unter anderem über den Einfluss von Herzrhythmusstörungen bei Sportlern. Auch wird er in diesem Rahmen auf den Plötzlichen Herztod eingehen. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der Facharzt gerne die Fragen der Teilnehmer.

 

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TerminMittwoch, 15.07.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentDr. med. Achim Gutersohn,
Chefarzt der Klinik für Kardiologie; Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
VeranstaltungsortInjoy Vechta (Robert-Bosch-Str. 6a/6b, 49377 Vechta)
Gebührkostenlos

Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie
Probleme mit der Hand - vielfältige Möglichkeiten der Handchirurgie
20. April 2015

Probleme mit der Hand - vielfältige Möglichkeiten der Handchirurgie

Ob Pianist, Milchbauer oder Sekretärin - schreiben, fühlen, tasten, handwerklich tätig sein – ein Leben ohne Hände ist kaum vorstellbar. Zahlreiche Muskeln und Sehnen, 27 Knochen, drei Nerven und tausende Fühlkörperchen bilden das komplexe Gefüge der Hand. Wie oft wir Hände und Finger gebrauchen wird erst dann schmerzlich bewusst, wenn dies plötzlich nicht mehr so gut klappt. Schuld daran können Verletzungen, Knochenbrüche oder Sehnenrisse sein aber auch Handerkrankungen, wie das Karpaltunnelsyndrom oder Arthrose gehören zu den Ursachen für die schmerzende Hand. In ihrem Vortrag wird die Referentin unterschiedliche Probleme mit der Hand sowie deren Diagnostik und Therapie erläutern und im Anschluss auf persönliche Fragen der Teilnehmer eingehen.

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TerminMontag, 20.April 2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentinDr. med. Nicola Jansen,
Oberärztin der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie; Fachärztin für Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie
Schmerzen auf Schritt und Tritt? Diagnostik und Therapie von Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen
08. Juni 2015

Schmerzen auf Schritt und Tritt? Diagnostik und Therapie von Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen

„Soweit die Füße tragen…“, vielen Menschen wird die Bedeutung ihrer Füße erst dann bewusst, wenn es Probleme mit dem Laufen gibt. Hinter Fußbeschwerden können sich viele Erkrankungen verbergen, vom Fersensporn bis hin zur Arthrose. Eine der häufigsten Fußfehlstellungen ist der so genannte Ballen oder auch in der Fachsprache der „Hallux valgus“ genannt. Hier wölbt sich die große Zehe im Grundgelenk durch einen Schiefstand nach außen. Je nach Schwere ist die deutlich sichtbare Deformation mit unterschiedlichen Beschwerden verbunden. In diesem Vortrag wird der Referent vorbeugende Maßnahmen, Diagnose und Therapiemöglichkeiten von „Problemfüßen“ erläutern sowie persönliche Fragen der Teilnehmer beantworten.

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TerminMontag, 08.06.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentDr. med. Jens U. F. Hilgenberg,
Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie; Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Traditionelle Chinesische Medizin
Das Kreuz mit dem Kreuz – Möglichkeiten der traditionellen chinesischen Medizin
13. Mai 2015

Das Kreuz mit dem Kreuz – Möglichkeiten der traditionellen chinesischen Medizin

Rückenschmerzen zählen in Deutschland zu den häufigsten Beschwerden. Sie sind der zweithäufigste Grund einen Arzt aufzusuchen. Oft sind Rückenschmerzen harmlos und verschwinden nach einigen Tagen wieder. Jedoch leidet jede fünfte Frau und jeder siebte Mann an chronischen Rückenschmerzen, d.h. Schmerzen, die über drei Monate oder länger anhalten.

Rückenschmerzen können sowohl körperliche als auch psychische Ursachen (z.B. Stress) haben – oft beeinflussen sich diese Komponenten gegenseitig. In dieser Vortragsveranstaltung wird der Referent erläutern, wie es zu diesen Schmerzen kommt und wie sie unter Einsparung von Schmerzmedikamenten behandelt werden können. Es besteht außerdem die Möglichkeit, persöliche Fragen an den Referenten zu stellen.

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TerminMittwoch, 13.05.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
ReferentDr. med. Michael Koch,
Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur und Naturheilverfahren, Chinesische Medizin, Neuraltherapie, Osteopathie FDM, Triggerpunktverfahren, Stoßwellentherapie
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Urologie
Und wieder ist die Hose nass - warum manche Kinder nicht trocken werden
19. Mai 2015

Und wieder ist die Hose nass - warum manche Kinder nicht trocken werden

Das Kind kommt in den Kindergarten und nässt noch immer ein – eine häufige Situation! Nur wenige Kinder sind mit Eintritt in den Kindergarten vollständig trocken. Der Vortrag geht auf die unterschiedliche natürliche Entwicklung der Blasenkontrolle ein. Neben den möglichen Fehlern beim Erlernen der Blasenfunktion wird auch auf körperliche Fehlbildungen und Erkrankungen hingewiesen, welche andauerndes oder erneutes Einnässen hervorrufen können. Medikamentöse und operative Therapien, aber auch psychosomatische und pädagogische Konzepte der Behandlung werden dargelegt. Im Anschluss gibt es reichlich Gelegenheit, konkrete Fragen und Probleme zu diskutieren. 

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TerminDienstag, 19.05.2015
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentDr. med. Jörg Sommer,
Chefarzt der Klinik für Urologie, Kinderurologie und urol. Onkologie am St. Franziskus Hospital Lohne
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

Kontakt Patientenforum

Niels-Stensen-Werk Vechta

Bürgermeister–Möller Platz 1
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 99 -28 00
Fax (0 44 41) 99 -28 01

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