Strahlentherapie

Die Katholischen Kliniken im Oldenburger Münsterland kooperieren eng mit der Radiologie Vechta, einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der Region. Zum Leistungsspektrum dieses MZV zählt u.a. die Strahlentherapie, mit der unterschiedlichste Krebserkrankungen behandelt werden können. Die Strahlenart entspricht der von Röntgenstrahlen, ist aber 50- bis 200-mal energiereicher. Dadurch dringt die Strahlung tief in das Gewebe ein und trifft ohne zu starke Hautbelastung den Tumor. Sind genügend Tumorzellen getroffen, bildet sich das Tumorgewebe zurück oder stirbt ganz. Mit immenser Energie und nahezu in Lichtgeschwindigkeit finden die Elektronen des Linearbeschleunigers ihr Ziel. Das medizinische High-tech-Gerät arbeitet überaus zielgerichtet und extrem sicher.

Bei Prostatakrebs wird die Brachytherapie sehr erfolgreich eingesetzt, bei der das Gewebe mit hoher Dosis von innen bestrahlt wird. Diese etwas verträglichere und insbesondere bei fortgeschrittenen Tumoren erfolgreichere Alternative zu einer Operation empfiehlt sich bei Patienten, bei denen ein chirurgischer Eingriff nicht möglich ist.

Alle Strahlentherapien beginnen mit einer gründlichen Vorbereitung. Dazu gehört u.a. ein ausführliches Aufklärungsgespräch über eventuelle Behandlungsalternativen sowie über die Vorteile und Ziele der Strahlentherapie im persönlichen Krankheitsfall. Auf Basis einer Computertomographie erstellt die Radiologie Vechta einen individuellen Bestrahlungsplan, der per Simulation auf einem dritten Termin sorgfältig überprüft wird. Die Gesamt-Bestrahlungszeit und die Dosis richten sich nach der individuellen Erkrankung.

 

 

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